where music meets words.

Die richtige Playlist für volle Konzentration – eine Waffe im Kampf gegen die Demotivation?

Egal ob im Home Office, bei der Online Uni, beim Home Schooling oder auch einfach beim Lernen oder Schreiben – wer kennt es in Zeiten von Corona und Lockdown Nummer 1687432 nicht, dass die Motivation und somit auch die Konzentration sich an dem ein oder anderen Tag einmal völlig verabschiedet. Irgendjemand? Also ich kenne das Gefühl nur allzu gut. Deshalb habe ich, verzweifelt wie ich mittlerweile bin, zwei Wochen lang versucht, Konzentrations-Musik und -Playlists in meinen Arbeits- und Uni-Alltag zu integrieren.

Mein Daily Business besteht momentan aus meiner sich gefühlt endlos lange ziehenden Masterarbeit, einem dazugehörigen, nervenraubenden Fragebogen, der etwas verzweifelten Jobsuche, dem Texteschreiben und Instagram-Posts für chills gestalten, der Recherchearbeit und dem Lernen für meine letzten Uni-Vorlesungs-Prüfungen (die, wenn dieser Artikel erscheint, hoffentlich geschafft sind). Fast alles davon benötigt eine ordentliche Portion Konzentration und noch mehr Motivation, und genau das fällt einem im Lockdown jeden Tag aufs Neue schwer. Eigentlich war ich immer jemand, der absolute Ruhe und Stille gebraucht hat, um zu Lernen und sich zu konzentrieren. Da es allerdings die letzten Monate durchaus genug Stille und wenige laute Konzerte oder Ähnliches gab, dachte ich mir, gebe ich der Musik eine neue Chance, mir nicht nur in allen anderen Lebensbereichen zur Seite zu stehen, sondern auch mir beim Konzentrieren zu helfen. Gesagt, getan. Einige gespeicherte Playlists auf Spotify und eine Woche voller Arbeit vor mir, startete ich meine „Mission: Produktivität“ (so klingt es einfach cooler, als „Ich lerne und höre dabei Konzentrations-Playlists).

Punkt 1: das Schreiben

Egal, ob beim Schreiben meiner Masterarbeit, bei dem Verfassen von Artikeln für chills, dem Bewerbungsschreiben und auch beim Ausdenken von Instagram-Captions, ich muss sagen, die Musik hat mir überall geholfen. Durch die instrumentalen Klänge, der Konzentrations-Playlists, konnte ich viel schneller einen Flow-Zustand erreichen. Und auch der Blick aufs Handy neben mir und meine Social-Media-Kanäle, kam nicht nach jedem zweiten verfassten Satz, sondern erst als es erledigt war. Nach kurzer Zeit verschwamm die Melodie, trat in den Hintergrund und ich konnte mich voll und ganz auf das konzentrieren, was ich eigentlich zu tun hatte. Es ist, als würde die Hintergrund-Musik die Gedanken in meinem Kopf ordnen und zu „Papier“ (oder Word) bringen. Bei weitem nicht so verwirrend, wie „normale“ Musik, Rock oder Pop, nebenher zu hören. Thumbs up, also in punkto Schreiben.

Punkt 2: Recherchearbeit

Auch bei der Recherche, nach neuen Quotes, für Artikel und auch für Literatur zur Masterarbeit haben die Playlists es geschafft, dass ich meinen Hintern hochkriege und mich nicht alle 5 Minuten von irgendetwas total Unwichtigem ablenken lasse. Und das muss man erst einmal schaffen. Das Handy blieb neben mir liegen und wurde nicht bis kaum angerührt, bis die Aufgabe erledigt war.

Punkt 3: Lernen und Lesen

Nun kommen wird zu dem Punkt, der die Konzentrations-Playlists dann doch nicht zu dem Super-Überdrüber-Allheilmittel für all meine Demotivations-Probleme macht: das Lernen und Lesen. Vor allem, wenn ich Texte genau lesen und verstehen musste oder gar die Aufgabe hatte, das ein oder andere Kapitel Korrektur zu lesen, war die Musik dann doch eher eine Ablenkung, als eine Hilfe. Immer wieder schweiften meine Gedanken dabei unruhig ab und ich musste wieder und wieder von Neuem beginnen. Beim Lernen und Lesen also leider eher ein Daumen nach unten.

Fazit

Als Person, die eine sehr große Affinität auch zu instrumentaler Musik hat und sich deshalb auch von solcher leicht ablenken lässt, dachte ich mir, dass dieser Versuch mit Sicherheit fehlschlägt. Aber warum nicht trotzdem ausprobieren? Und siehe da, es hat mir tatsächlich geholfen. Vor allem die Playlists, wie beispielsweise die unten verlinkte, offizielle von Spotify, in denen nur instrumentale Klänge verwendet wurden, waren eine echte Bereicherung. Sobald ich die Playlist wechselte und plötzlich in einem Song eine Gesangsstimme vorkam, bin ich tatsächlich das eine oder andere Mal sehr erschrocken und habe schnell wieder zurückgewechselt. Mit Stimme also eher ein „mäh“ von mir, aber mit reiner Instrumental-Musik, habe ich es tatsächlich geschafft, mich wieder besser auf meine Arbeit zu konzentrieren und meine Motivation wieder aufleben zu lassen. Also ich würde sagen „Mission: Produktivität“ accomplished!

Hier findet ihr die Playlist, die ich hauptsächlich verwendet habe:

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Laura & Magdalena

Musikliebhaberinnen und begeisterte Schreiberlinge

Zwei Girls, die sowohl Musik, Konzerte und Festivals, als auch das Schreiben über alles lieben und diese beiden Leidenschaften auf chills einfach rauslassen wollen.

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